Australian Shepherd
Mein Alltag

Hund und Katzen

Neuer Tag, neues Glück – von wegen. Die Katzenmafia thront noch immer im Haus, und mimt die Besatzungsmacht. Bei Tageslicht betrachtet, kratze ich meinen Rest Aussiemut zusammen und bleibe heute bei ihrem Anblick um einiges ruhiger. Ha, damit haben sie wohl nicht gerechnet und ziehen sich rasch zurück. Dieser Punkt geht an mich und ich schnaufe langsam durch.

Meine Menschen zeigen mir Stück für Stück neue Spazierwege und ich erschnüffle eifrig, wer sich darin tummelt. Nichts Aufregendes. Hier gibt es ebenso Machos und Draufgängerrüden wie Dumpfbacken und Paris-Hilton-Verschnitte. Zicken über Zicken, aber ebenso mache ich einige kranke Kollegen aus. Dieser Tag verläuft ruhig und es hilft mir beim Ankommen, denn es ist alles anders in meinem Leben. Aufregend, spannend und kuschelig, aber neu.

Die Streicheleinheiten genieße ich wie verrückt und am besten hören sie gar nicht mehr damit auf. Irgendwie sind meine Menschen aber der Meinung, dass sie immer wieder etwas machen müssen, wie z. B. ihre Nase in einen Topf stecken, telefonieren, oder was wirklich einem Affront gleich kommt: Diese Getto-Katzen streicheln! Dabei säuseln sie liebevoll ihre Namen. Als ob die Namen bräuchten. Die Biester drücken dann ihren Rücken nach oben und ihre Puschelschwänze recken sich gen Himmel. Einer von denen, sie nennen ihn Oips, trägt ebenfalls die Farben Black bi wie ich und nähert sich mir vorsichtig und signalisiert dabei, dass er in friedlicher Absicht kommt, ehe er wieder abdreht. Puh, nochmal Glück gehabt.

Mit besten Grüßen, eure Emmy

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