Reicher Mann, armes Herz
Liebesroman

Reicher Mann, armes Herz – eine Charles Dickens Adaption

Die Rechte am Cover liegen bei der Autorin Nancy Salchow


Reicher Mann, armes Herz

Buch Herkunft: gekauft

von Nacy Salchow, 207 Seiten, erschienen am 24.09.2019

Um was es geht:

In: Reicher Mann, armes Herz, erhält Anna eine Einladung zu ihrem Klassentreffen, doch sofort schleichen sich  altbekannte Gefühle in ihre Brust: Die noch immer unterdrückte Liebe zu Denny. Seit zehn Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen. Mit 17 Jahren hat sie eine Ausbildung in Rostock begonnen und ihren kleinen Heimatort und somit ihre Freunde, verlassen.
Bis dahin waren Finn, Denny, sie und Aaron, eine eingeschworene Gemeinschaft. Das Vierer-Blatt – sie waren die besten Freunde. Bis sich Gefühle von ihrer Seite aus für Denny eingeschlichen haben.

Die Figuren:

Anna ist eine ehrliche, sympathische und manchmal einsame Frau. Mit 27 Jahren noch immer Singel, vergleicht sie ihre wenigen Liebhaber alle mit Denny, den sie nie haben durfte.

Denny ist unnahbar, wahnsinnig ehrgeizig, eingefahren, kalt und distanziert. Trotzdem kommt er mir rasch näher. Ich finde ihn wahnsinnig interessant, denn durch seine Gedanken verrät er sich.

Die Umsetzung:

Das erste Aufeinandertreffen der beiden verläuft katastrophal und ich kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin wirft mich in eine angenehme Atmosphäre, in der es um Freundschaft geht, Vertrauen, Ehrlichkeit und immer füreinander da zu sein, egal wie garstig sich jemand benimmt und wie sehr er zu einem Eisklotz mutiert ist.

Es ist ein großer Spaß für mich, die drei zu begleiten – wie sie sich immer wieder um Denny bemühen – in Anlehnung an die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Das ist unglaublich süß. Die Rückschläge schmerzen mich ebenso wie die anderen und ich leide sehr mit Anna mit. Sie ist ein wunderbarer Mensch, genau wie ihre Freunde und ich habe mich sofort mit ihnen identifiziert.


Mein Fazit:

Den Weg, den alle in: Reicher Mann, armes Herz, beschreiten, ist für mich spannend, emotional und nachvollziehbar. Lediglich der Epilog in Tagebuchform liegt mir nicht, da ich alles immer miterleben möchte und nicht in Erzählform präsentiert bekommen will. Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten und so gebe ich begeisterte ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung.

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