Die Rechte am Cover von „Versprechen und Granatäpfel“ liegen bei der Autorin Sav R. Miller
Meine Rezension:
Buch Herkunft: Punkte einlösen auf LovelyBooks
Versprechen und Granatäpfel
Von Sav R. Miller, 394 Seiten, erschienen am 30.05.2024, Nova MD – (Monster und Musen 1)
Hier drin steckt jede Menge Dunkelheit
Um was es geht:
Eine Nacht ist alles, was Kal und Elena miteinander teilen und doch reicht diese aus, das Leben beider auf den Kopf zu stellen. Kal ist der Arzt eines Mafiaclans und Elena die Tochter des Mafiabosses. Sie zu seiner zu machen, ist keine gute Idee, das findet auch Elena und so krachen Charaktere aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können. Und wer behauptet, dass es immer ein „glücklich bis ans Ende unserer Tage“ geben muss?
Die Umsetzung:
Dark Romance – ich mag sie so gerne, doch Miller hat mir mit den ersten Kapiteln meine Grenzen gezeigt, die ich beim Lesen nicht überschreiten möchte. Hier ist es an einigen Stellen geschehen und zu meinem eigenen Schutz habe ich diese überlesen. Es wird so düster, dass kein Licht der Welt diese Finsternis zu durchdringen vermag.
Was mir nicht gefällt:
Die Übersetzung ist nicht rund und es fehlen Worte oder werden falsch gesetzt, was mich im Lesefluss stört. Ich werde mit den Protagonisten nicht warm. Sie üben Handlungen aus, die mich abschrecken.
Zu den Figuren:
Dr. Kallum Anderson ist der Arzt einer Mafiafamilie in Boston. Er ist gefühlskalt und sein Herz nur Deko. Bei ihm läuft mir eine Gänsehaut über den Körper, doch es gibt Passagen, bei denen er sich öffnet, und ab da verliere ich meine Bedenken ihm gegenüber ein wenig.
Elena Ricci, 20 Jahre jung und Tochter eines berüchtigten Mafiabosses, hat es nicht leicht innerhalb ihrer Familie. Je weiter ich in die Geschichte vordringe, umso besser verstehe ich gewisse Handlungen von ihr.
Beide Charaktere sind nicht gerade Sonnenscheine und ich habe keine Lust, Zeit mit ihnen zu verbringen. Dazu komme ich nicht nahegenug an sie ran. Das liegt aber daran, dass ich mich selbst schützen muss und gewisse Szenen nicht lesen kann.
Mein Fazit:
„Versprechen und Granatäpfel“ zeigt mir schneller meine Grenzen auf, als ich es erwartet habe. Hier geht es knallhart zur Sache und Dr. Anderson fackelt nicht lange. Seine Spezialbehandlungen gefallen mir nicht und wie Elena und er miteinander umgehen, fordert mich heraus. Ich überlese etliche Passagen, weil ich mit gewissen Handlungen nichts anfangen kann, und dennoch gibt es unzählige Längen, die mich die Spannung verlieren lassen. Die Story bietet einiges an Potenzial, doch das wird nicht ausgeschöpft. Dazu die nicht immer gelungene Übersetzung und Fehler im Buch, sodass ich nicht mit der Geschichte warm werde. Wer es absolut finster und knallhart liebt, den so schnell nichts schreckt und sich auf diese Charaktere einlassen kann, wird mit diesem Buch genau richtig lesen.
Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung, da es sich nur für Personen eignet, die hart im Nehmen sind. So gibt es 2 dunkle Sterne von 5.
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