Kings Legacy - Halt mich fest
Liebesroman

“Kings Legacy – Halt mich fest” ist mitreißend geschrieben

Die Rechte am Cover von: Kings Legacy – Halt mich fest, liegen bei Bastei Lübbe


Meine Rezension:

Buch Herkunft: Rezensionsexemplar von Autorin Amy Baxter

Kings Legacy – Halt mich fest

Teil 3. der Reihe Kings Legacy. Die Bände sind in sich abgeschlossen.

von Amy Baxter, 304 Seiten, Erscheinungstermin 30.04.2020, Bastei Lübbe

Zur Handlung:

Alice erlebt beruflich einen ihrer schwärzesten Tage. Am Boden zerstört findet sie Sawyer und kann sie nicht ihrem Schicksal überlassen. Alice berührt etwas in ihm. Beide tragen Schatten auf ihren Seelen, doch Sawyers Schatten reichen weit in die Zukunft hinein und machen ihm die Hoffnung auf ein Leben im Licht unmöglich. Kann Alice der Halt für ihn sein, den er so dringend braucht?

Die Figuren:

Dr. Alice Davis ist 34 Jahre alt und arbeitet als Unfallärztin in einem Krankenhaus in Manhattan. Für ein Privatleben hat sie keine Zeit und so lebt sie noch immer mit ihrer Freundin und Kollegin Vicky zusammen. Eine achtzig Wochenstunde ist keine Seltenheit. Alice ist ein Kopfmensch, ehrlich und liebenswert.

Sawyer Lee ist 36 Jahre alt und ein erfolgreicher Anwalt. Er arbeitet als knallharter Strafverteidiger bei Campbell und Partner und ist einer von fünf Seniorpartnern. Seit einem traumatischen Erlebnis vor einigen Jahren hat er sich in die Arbeit gestürzt und sein Privatleben auf ein Minimum heruntergefahren. Außer gelegentlichen One-Night-Stands spielen Frauen keine Rolle für ihn. Jaxon und Landon sind seine besten Freunde und über ein Wiedersehen mit ihnen habe ich mich irre gefreut.

Die Entwicklung der Protagonisten wird eindrücklich und anschaulich geschildert. Ich erlebe alles aus nächster Nähe mit.

Die Umsetzung:

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Lebendigkeit nimmt mich mit und zieht mich rasch in die Story hinein. Der Anfang lässt mir Zeit, mich in die Figuren hineinzufühlen, was mir bei Sawyer schneller gelingt, aber auch Alice erwischt mich zu hundert Prozent. Ich erlebe Ausflüge in den Alltag einer New Yorker Klinik und verfolge gespannt die Kollegengespräche, die sich nicht immer um medizinische Belange drehen. Die lebhaften Dialoge sind eines von etlichen Sahnehäubchen in dieser Story. Sie präsentieren sich aktiv, schlagfertig, kurzweilig und spannend.

Sawyers Neffe Elijah und Sawyers Hund Rambo gehören ebenso zu den Highlights, wie die wenigen anregenden expliziten Szenen, die sich allesamt harmonisch in die Geschichte einfügen. Ich leide mit den Figuren mit und habe an einem gewissen Punkt im Buch die Hoffnung auf ein Happy End verloren. Das geht mir heftig nahe und die Story berührt mich. Die Geschichte wird aus den abwechselnden Ich- Perspektiven von Alice und Sawyer in der Vergangenheit geschildert.

Meine Kritik:

Es gibt eine Wendung in der Geschichte, die mir nicht gefällt und sich nicht authentisch liest.


Mein Fazit:

King’s Legacy: Halt mich fest, schenkt mir jede Menge Romantik, tiefe Gefühle und bewegende Momente. In den Seiten knistert es heftig und die Anziehung zwischen den Protagonisten schlägt Flammen. Was für ein Genuss beim Lesen. Das Setting ist stellenweise so grandios, das ich mich augenblicklich an diesen Ort wünsche. Das Buch habe ich im Nu durchgelesen und vergebe 4,5 begeisterte ⭐️ von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung. Wo keine halben Sterne möglich sind, runde ich auf.

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