Hiding Hurricanes
Liebesroman

“Hiding Hurricanes” ist eine Lovestory mit Längen

Die Rechte am Cover von “Hading Hurricanes” liegen bei Droemer-Knaur 


Meine Rezension:

Buch Herkunft: gekauftes signiertes Buch

Hiding Hurricanes – Teil 3 der Reihe Fletcher University

von Tami Fischer, 416 Seiten, erschienen am 01.10.2020, Knaur Taschenbuch

Wenn du dich nicht traust du selbst zu sein, dann nimmst du anderen die Chance, dich zu lieben, wie du bist. by lesehungrig

Dieses Buch ist für mich der Einstieg in die Fletcher-University-Reihe, aber ich empfehle jedem, mit dem ersten Band los zu lesen. Ich kam zwar klar damit, doch es macht wirklich Sinn.

Zur Handlung:

Lenny ist seit einigen Jahren in ihren besten Freund Creed verliebt, aber in Wirklichkeit kommt sie ihm erst als Daisy nahe, in der Rolle der geheimnisvollen Striptänzerin. Kann dieses Versteckspiel lange gutgehen?

Zu den Figuren:

Lenny James ist 21 Jahre alt und studiert an der Fletcher Universität. Sie liebt das Tanzen und dieses Bedürfnis befriedigt sie nachts in der Rolle als Daisy in einem edlen Stripclub. Keiner ihrer Freunde, bis auf Carla, kennt ihr Geheimnis. Ihre Vergangenheit will sie hinter sich lassen und so schweigt sie diese tot. Es ist verblüffend zu erleben, wie gekonnt Lenny ihr „Ich“ wechselt. Lenny ist die ewig mürrische und viel zu schlabbrig gekleidete Frau, während Daisy eine auffällige Erscheinung ist, nach der sich sämtliche Männer im Club den Hals verrenken.

Dumm wird es erst, wenn man sich selbst in die Quere kommt. Also Lenny der Daisy und umgekehrt.

Creed Parker ist 24 Jahre alt und Lennys bester Freund. Er ist ein Kumpeltyp, der mir so manchen Schmunzler entlockt hat. Ich mag ihn gerne, obwohl ich ihn nicht immer greifen kann. An einigen Stellen bleibt er mir zu blass und weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Die Umsetzung:

Der Schreibstil ist lockerflüssig, warm, emotional und sehr bildhaft. Das Lesen ist ein Genuss. Die eingewobenen Rückblenden gefallen mir am Beginn des Buches gut, im Verlauf der Story hätte ich sie nicht mehr benötigt. Lenny und Creed bereiten mir viel Spaß und ich lerne einige Nebencharaktere kennen, die wohl in den beiden ersten Bänden ihren großen Auftritt hatten. Daisys Tanzszenen sind großartig geschrieben und ich bin bei jeder an ihrer Seite. Mir gefallen ihr Mut und wie sie mit ihren „Kolleginnen“ umgeht, auch mit den nicht ganz so freundlichen.

In diesen Augenblicken gelingt es Daisy wunderbar, sich zu behaupten. In der Rolle als Lenny zerrt sie gelegentlich an meinen Nerven und ich möchte sie gerne mal in die entsprechende Richtung stupsen und sie bitten, weniger anstrengend zu sein. Creed ruft ähnliche Gefühle in mir hervor. Die wenigen expliziten Szenen sind prickelnd und sehr ansprechend geschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Lenny und Creed in der Vergangenheit geschildert.

Was mir weniger gefällt:

Für mich ist die Geschichte nicht nachvollziehbar und einiges wirkt künstlich in die Länge gezogen. Die beiden Figuren sind sympathisch, doch die Flammen der Leidenschaft zwischen den beiden, greifen nicht auf mich über. Es packt mich einfach nicht, leider.


Mein Fazit:

„Hiding Hurricanes“ ist eine unterhaltsame Lovestory mit etwas Tiefe und jeder Menge Emotionen, die ich rasch durchgelesen habe. Aufgrund meiner Kritik vergebe ich 3 prima ⭐️ von 5 und eine Leseempfehlung. Demnächst erwartet mich der erste Teil dieser Reihe und bin gespannt, ob mich dieser überzeugt. 

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