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Driving Whiskey Wild - Herz über Kopf

Driving Whiskey Wild – Herz über Kopf

Posted on 17. März 202117. März 2021 By Yvonne Keine Kommentare zu Driving Whiskey Wild – Herz über Kopf

Die Rechte am Cover von „Driving Whiskey Wild – Herz über Kopf“ liegen bei Melissa Foster


Meine Rezension:

Buch Herkunft: gekauftes Buch

Driving Whiskey Wild – Herz über Kopf

Die Whiskeys: Dark Knights aus Peaceful Harbor 3. Teil – die Bände sind in sich abgeschlossen

Von Melissa Foster, 296 Seiten, erschienen am 17.03.2021, World Literary Press

Zur Handlung:

Bullet ist kein Mann vieler Worte, und Finlay lässt ihn noch die wenigen vergessen, die ihm auf der Zunge liegen. Sie wabert wie Honig durch seine Adern und vernebelt ihm den Verstand. Doch kann er sich auf eine Beziehung einlassen und ist Finlay bereit dafür?

Die Figuren:

Brandon Whiskey, von allen Bullet genannt, ist Veteran der Special Forces. Er lebt für den Motorradclub Dark Knights und ist immer bereit, jeden zu retten der seine Hilfe benötigt. Sein Hund Tinkerbell ist ihm treu ergeben und die beiden sind ein tolles Gespann. Bullet trägt Kriegswunden am Körper und auf der Seele mit sich herum.

Finlay Wilson kehrt zu ihrer Schwester Penny nach Peaceful Harbor zurück und erhält einen Job in der Bikerbar Whiseky Bro‘s. Sie plant ein Cateringunternehmen aufzubauen und ist auf den Job in der Bar angewiesen. Finlay ist ein liebenswerter Charakter, der es einem nicht schwer macht ihn ins Herz zu schließen. 

Zur Umsetzung:

In der Geschichte werden wichtige Themen angesprochen, die gelungen umgesetzt sind. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Foster nutzt gerne eine blumige Sprache, die mir viele Bilder in den Kopf zaubert. Die Story wird aus Sicht der 3. Person geschildert und ich komme beiden recht nahe. Neben einem gelungenen Setting verwöhnt mich Foster mit einigen prickelnden Szenen, die ich nahezu inhaliere, weil sie so toll geschrieben sind. Das hat Foster total drauf. Ich liebe das.

Foster hat Bullets Dämonen eindrucksvoll herausgearbeitet, ebenso wie Finlays Schwächen und Stärken. Wie die beiden am Anfang miteinander umgehen, ist super, ich lache immer wieder abwechselnd über Bullet und Finlay. Es sind Charaktere wie mitten aus dem Leben gegriffen, aber zu wundervoll, um wahr zu sein. Die Entwicklung geht zu Beginn ruhig vonstatten und dann galoppiert sie davon, was mich aber nicht stört. Und das Ende ist natürlich zuckersüß und rosarot. Darauf ist bei Foster verlass. 

Meine Wünsche an die Geschichte:

Ich hätte mir Bullet etwas dunkler und brummeliger gewünscht, doch er ist ein Sonnenschein. Ich glaube, Foster fällt es schwer, ihren herzensguten Figuren ein wenig Dunkelheit zu verpassen. Obendrein liebe ich spannungsvolle Szenen, in denen jemand in Gefahr schwebt, aber bei den Dark Knights schwebt so gut wie nie einer in Gefahr. Für mich ist genau das, großes Gefühlskino, das ich gerne ein wenig im Buch lesen würde. Nervenkitzel, Erotik und jede Menge Leidenschaft, aber es ist wie es ist. Mir läuft es zu glatt für die beiden und ich vermisse Reibungspunkte, die wirkliche Reibungspunkte sind und sich nicht nach anderthalb Seiten in rosafarbene Zuckerwatte verwandeln. Die Figuren sollen Ecken und Kanten haben und diese auch ausleben dürfen. 


Mein Fazit:

„Driving Whiskey Wild – Herz über Kopf“ ist eine romantische und herzerwärmende Lovestory, die den Leser in ihre Welt zieht und unbeschwerte Lesestunden schenkt. Mit diesem Buch ist man auf der sicheren Seite, was ein Happy End angeht und wird mit vielen traumhaften und prickelnden Momenten verwöhnt. 

Ich vergebe an den 3. Teil der Whiskey-Reihe 4 gefühlvolle ⭐️ von 5 und eine unbedingte Leseempfehlung. 

Liebesroman Tags:Biker Bar, Bullet und Finlay, Cateringunternehmen, Die Whiskeys, Die Whiskeys: Dark Knights aus Peaceful Harbor 3. Teil, Dixie, gefühlvoll, Held der Stadt, Melissa Foster, Schwester Penny, Veteran der Special Forces, Wold Literary Press

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