Bad D J
Erotik

Bad DJ konnte mich leider nicht überzeugen

Die Rechte am Klappentext von Bad DJ, liegen bei der Autorin C. C. King


Meine Rezension:

Buch Herkunft: Leserunde auf Lovelybooks

Bad DJ

von C. C. King, ca. 180-200 Seiten, erschienen am 29.01.2020

Klappentext:

Als DJ und Produzent lebt Jonathan seinen Traum. Während er ein Leben im Luxus genießt, verfolgt er ein Hobby, das er sich nicht mit Geld erkaufen kann. Unter dem Vorwand, weibliche Stimmen möglicher Nachwuchstalente aufnehmen zu wollen, lockt er junge Frauen zu sich ins Tonstudio. Was sonst für ihn die Entspannung, der etwas anderen Art darstellt, verändert sich, als er eines Abends bei einem Auftritt Lydia anspricht und einlädt, ihre Stimme aufnehmen zu lassen. Weder hat er mit einem so guten Klang gerechnet, noch hat er erwartet, dass Lydia ihn so sehr faszinieren würde … und erst recht hat er nicht mit den Problemen gerechnet, die auf einmal damit einhergehen.

Die Figuren:

Lydia arbeitet als Krankenschwester und ist eine offenherzige und taffe Frau. Zudem verfügt sie über eine Stimme, die auf Jonathan wie ein Aphrodisiakum wirkt.

Jonathan ist DJ, Produzent und ein Freigeist, der sich in keine Schublade pressen lässt. Sexuell ist er äußerst experimentierfreudig und liebt es, seine dominante Seite mit gewissen Frauen auszuleben. Er weiß, was er will und ist es gewohnt, dies zu bekommen.

Was mir gefällt:

Der Schreibstil ist überwiegend flüssig und leicht zu lesen und die Autorin versteht es immer wieder, mein Kopfkino anzuwerfen, was mir sehr gut gefällt. Ich lese prickelnde Szenen und werde mit Intrigen und auch körperlicher Bedrängung konfrontiert, die mich voll erreichen. Die Autorin kann mich einige Male packen und mitziehen. Die Sprache in diesem Buch ist ab und an rau und direkt was mich nicht stört. Ich darf einigen Tanzszenen beiwohnen, die im Verlaufe des Buches immer intimer und fesselnder werden. Hier erlebe ich alles aus 1. Reihe mit und vergesse komplett, dass ich auf meiner Couch sitze, denn ich bin in diesen Momenten im Soundclub. Die abwechselnden Ich-Perspektiven in der Vergangenheit von Jonathan und Lydia gefallen mir gut – noch besser hätte hier für mich die Gegenwartsform gepasst.

Meine Kritikpunkte:

Zu lange bleibt für mich im Unklaren, um was es überhaupt in dieser Geschichte geht und ich war lange auf dem falschen Dampfer. Die komplett fehlende Verhütung.

Zeitsprünge, die nichts Wesentliches transportieren und ich nicht nachvollziehen kann, weshalb sich zwischen den Figuren in dieser Zeit nichts tut. Die fehlende Entwicklung der Figuren, die somit blass und oberflächlich bleiben. Ich kann mich nicht mit ihnen identifizieren. Einige erotische Szenen erreichen mich nicht.

Ich freue mich, wenn mich die Geschichte packt, leider verliert sie mich immer wieder. Das für mich unbefriedigende Ende. Die Geschichte hat mich leider nicht überzeugt.


Mein Fazit:

Bad DJ ist das Debüt von C. C. King und ein kurzweiliger und leicht zu lesender Erotikroman, der etwas zu viele Punkte anreist, aber leider nicht für sich zu nutzen versteht. Die Story bietet gute explizite Szenen, ohne einen tieferen Hintergrund. Wer das weiß und sich gerne darauf einlässt, wird in diesem Buch gute Unterhaltung finden. Von mir bekommt dieses Buch 2 scharfe ⭐️ von 5.

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